Frühlingsgefühle – eine störungsfreie Brutzeit ermöglichen

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Schutzgebiet als Brutort
Seit Ende März treffen nach und nach Zugvögel am Pfäffikersee ein, die den Winter im Süden verbracht haben. Teichrohrsänger suchen sich im Schilf einen Nistplatz. Ihre Nester befestigen sie an frischen Schilfhalmen. Diese wachsen im Frühling täglich 5 – 10 cm in die Höhe. Schwarzkehlchen oder Fitisse brüten am Boden. Da die Rietwiesen grossmehrheitlich erst im Herbst gemäht werden, stehen die Chancen für eine erfolgreiche Brut im Schutzgebiet besonders gut. Bei Flächen, die früher gemäht werden, wird sichergestellt, dass dort keine Bodenbrüter nisten.

Helfen Sie mit – vermeiden Sie unnötige Störung
Vögel brauchen während der Brutzeit viel Ruhe. Störungen durch Menschen oder Hunde zwingen die Vögel, ihre Nester fluchtartig zu verlassen. Sind die Vögel bereits am Brüten, besteht die Gefahr, dass die Eier auskühlen und das Gelege verloren geht.

Bleiben Sie auf den offiziellen Wegen und führen Sie Ihren Hund im Schutzgebiet immer an der Leine, damit die Vögel ungestört brüten können.

Teichrohrsänger Nest
Verlassenes Teichrohrsänger-Nest am Wegrand entlang des Seerundweges (Foto: Naturzentrum Pfäffikersee)

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